FREIES MUSEUM BERLIN

Vernissage

emotional tracking

Irgendwas über Gefühle - eine Testanlage

am

  2. Mai 2014 von 17 - 22 Uhr

 

 

 

Informationen zu kommenden Veranstaltung

Vernissage am 2. Mai 2014 von 17 - 22 Uhr

Ausstellungsdauer vom 2.-11.05.2014

Emotional Tracking ist ein Projekt der Bildhauerei der Kunsthochschule Weißensee.Vor der Ratio gibt es das Gefühl: Durch den Fortschritt verschiedener Wissenschaften wie z.B. der Neurologie wird die seit der Aufklärung bestehende Schieflage zwischen Ratio und Gefühl als Entscheidungsgrundlage ausgeglichen. Grundlage für unsere Wahrnehmung und den Umgang mit der Welt sind unsere Emotionen. Anhand von eigenen Experimenten, wissenschaftlichen Texten und im Gespräch mit Gästen verschiedenster Institute haben KünstlerInnen der Kunsthochschule Weißensee über den emotionalen Ausdruck und interpretierte Gefühle diskutiert.


In der ersten Etage des Freien Museum Berlin präsentiert sich die Testanlage Emotional Tracking. Der Fokus ist auf Emotionen gerichtet, auf die Wahrnehmung und die Arbeit mit und durch Emotionen. Basis für unsere Wahrnehmung und dem Umgang mit der Welt sind unsere Empfindungen. Die teilnehmenden Künstler und Gäste verbindet die Suche nach dem was wir allgemein Gefühl nennen.
Durch die Vertextlichung der Kommunikation in Medien und sozialen Netzwerken verschieben sich Verbalisierung und Begrifflichkeit. Wo früher das romantische Begehren aus stummem Verstehen zum emotionalen Kribbeln wurde, sollen heute Begriffe aus Toolboxen die innere Begehrlichkeit erzeugen. Dadurch verschieben sich die Bedürfnisse nach interpretierbaren Gefühlen,
auch in der Kunst.


Im Verlauf der Ausstellung finden Gespräche und Filmvorführungen statt,den sogenannten KitchenLectures

 

KitchenLectures


Samstag 3. Mai 2014, 15 Uhr
Juliane Brauer, Forschungswissenschaftlerin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Zentrum für Geschichte der Gefühle, Berlin
Renate Schweizer, Biomedizinische NMR, Max-Planck-Institut Göttingen


Sonntag 4. Mai 2014, 15 Uhr
Philipp Nielsen, Forschungswissenschaftler Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Zentrum für Geschichte der Gefühle, Berlin
Sonja Schenkel, Filmemacherin, Zürich, CH


Sonntag 11. Mai 2014, 15 Uhr
Hanno Depner, Philosoph, Universität Rostock wird das Modell »Kant für die Hand« vorstellen.


Beteiligte sind u.a.:
Nora Arrieta, Nina Barret-Mémy, Alice Chardenet, Lena Marie Emrich, Sascha Hundorff, Amelie Kemmerzehl,Lukas Liese, Mirce Liljehuit, Julie Peter, Diana Römer, Jovana Rusov, Nina von Seckendorff, Anja Spitzer, Robert Tschöke, Robin Wagemann


Das Projekt wird geleitet von Hannes Brunner, Nadja Schöllhammer (Kunsthochschule Weißensee) und Darius Bork, Marta San Gregorio (Freies Museum Berlin)


Das Projekt wird unterstützt von: Kunsthochschule Berlin Weißensee, Mart Stam Stiftung und Freies Museum Berlin

Allgemeine Infos zum FMB

FREIES MUSEUM BERLIN c/o Lawyers for the Arts e.V.

Bülowstr.90 / 10783 Berlin

office@freies-museum.com

www.freies-museum.com

www.facebook.com/FreiesMuseumBerlin

Phone +49 (0) 30 767 42 670

Öffnungszeiten:

Di-Sa 12 -19 Uhr, So 15 - 18 Uhr

Eintritt frei

Führungen in Deutsch, Französisch und Spanisch nach telef. Vereinbarung

Rollstuhlgeeignet

Verkehrsanbindung:

U1 - Station Kurfürstenstrasse

U2 / M19 / M48 / M85 / 106 / 187 - Station Bülowstrasse